Förderrichtlinien


Zweck


  • Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und
    mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte
    Zwecke“ der Abgabenordnung.

  • Zweck der Stiftung ist die Förderung der öffentlichen
    Gesundheitspflege auf dem Gebiet der Palliativversorgung. Im
    Schwerpunkt steht die finanzielle und ideelle Förderung von
    Einrichtungen und Diensten der ambulanten Palliativversorgung in der
    Stadt und im Landkreis Reutlingen.

  • Zur Verbesserung der Palliativversorgung unterstützt die Stiftung in
    erster Linie solche krankenpflegerischen und ergänzenden Leistungen
    und Maßnahmen, die weder von öffentlichen und privaten
    Kostenträgern noch von Patienten selbst kostendeckend getragen
    werden können.

Voraussetzungen


  • Ein Projekt / Antrag muss dem Stiftungszweck entsprechen.

  • Antragsteller / Träger müssen ihren Sitz in Stadt oder Landkreis
    Reutlingen haben. Das Projekt muss der Verbesserung der palliativen
    Pflege in Stadt und Landkreis Reutlingen dienen.

  • Antragsteller / Träger müssen nachweisen, dass die im Projekt
    Mitarbeitenden über die erforderlichen Qualifikationen verfügen, um das
    Projekt zu konzipieren und umzusetzen.

  • Die Antragsteller müssen Eigenleistungen in Form von Finanzmittel,
    Sachmitteln oder Arbeitskraft in das Projekt einbringen.

  • Der Geförderte verpflichtet sich auf die Förderung durch die Stiftung
    Palliativpflege mit dem Logo der Stiftung hinzuweisen (z.B. in Flyern,
    auf Plakaten oder durch Aushänge an geeigneten Stellen in seinen
    Räumlichkeiten).

Art und Umfang der Förderung


  • Ein Projekt / Antrag soll auf einmalige Förderung angelegt und in der
    Regel auf höchstens ein Jahr befristet sein.

  • Der Förderbeitrag für spezielle Fortbildungen in der Palliativpflege
    ist auf 1700 € je Palliativeinrichtung und Jahr begrenzt. Die
    Förderung von Supervisionen für spezielle Situationen kann zeitlich
    begrenzt gewährt werden.

  • Projekte /Anträge dürfen nicht der Deckung allgemeiner laufender
    Kosten, der Förderung baulicher Investitionen oder der Förderung
    dauernder Beschäftigungsverhältnisse dienen, wenn nicht
    zweckgebundene, ausdrücklich spezifizierte Zuwendungen an die
    Stiftung Palliativpflege den erforderlichen Förderbeitrag vollständig
    abdecken.

  • Empfänger von Förderzuwendungen sind für die Einhaltung
    gesetzlicher Bestimmungen, behördlicher Anordnungen, Sicherheits-
    und Unfallverhütungsmaßnahmen, etc. verantwortlich. Die Stiftung ist
    für eventuelle Schäden, die aus der Durchführung eines Projekts
    entstanden sind, nicht haftbar.

Verfahren


  • Antragsteller / Projektträger richten ihren Antrag schriftlich an die
    Stiftung Palliativpflege. Der Antrag muss eine Beschreibung des
    Vorhabens, einen Gesamtkostenplan und eine Zeitplanung enthalten
    (s. Antrag auf Förderung).

  • Der Antrag muss zeitlich vor Beginn des Projektes gestellt werden.

  • Der Antrag auf Erfüllung besonderer Wünsche eines palliativ
    gepflegten Menschen bedarf der Beschreibung und Begründung.

  • Die Gewährung von Fördermitteln liegt im Ermessen der Stiftung
    Palliativpflege unter Beachtung rechtlicher und steuerlicher
    Vorschriften, sowie der verfügbaren Haushaltsmittel. Die Stiftung
    behält sich vor, Zwischenberichte einzufordern. Die Fördermittel
    können ggf. in Raten angewiesen werden.

  • Ein Anspruch auf Förderung durch die Stiftung Palliativpflege besteht
    nicht.

  • Der Empfänger von Förderzuschüssen ist verpflichtet, geleistete
    Förderungen ganz oder teilweise zurückzuzahlen, wenn der Zuschuss
    zu Unrecht gewährt, zweckentfremdet verwendet, zu hoch angesetzt
    war oder wenn das Projekt nicht zustande kommt. Bereits gezahlte,
    aber nicht verbrauchte, Mittel sind spätestens nach Ende des
    Projekts zurückzuzahlen.

  • Fördermittel, die für spezielle Fortbildungen von Mitarbeitern geleistet
    wurden, müssen zurückgezahlt werden, wenn die Mitarbeiter den
    Arbeitsbereich, für den die geförderte Fortbildungsmaßnahme gewährt
    wurde, innerhalb von 36 Monaten nach Abschluss der Maßnahme
    verlassen.